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Geschrieben von: Dr. Jörg Schlottmann
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Samstag, 26 Januar 2008 01:00 |
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Heilen mit Tieren Neueste Forschungen in 2006 der TU Wien bestätigen, dass der bewusste Kontakt mit Vierbeinern dem Menschen und Kindern sehr gut tut und sogar zu Heilzwecken verwendet werden kann. Hunde und Katzen verhindern zum Beispiel, dass der Blutdruck in Stresssituationen zu hoch ist. Dies wurde in den USA in einer Studie der Universität Buffalo an Börsenmaklern nachgewiesen. Weniger Schmerzen Haustiere können ebenso Schmerzpatienten dabei helfen, besser mit ihrem Leiden fertig zu werden. Wenn man ein Tier streichelt, produziert das Gehirn sofort körpereigene Substanzen (Endorphine), die den Schmerz hemmen, so die Feststellung der Deutschen Schmerzliga. Die Einnahme von Schmerzmedikamenten kann durch ein Haustier sogar verringert werden. Hundedame Lilo hilft psychisch Kranken neue Beziehungen einzugehen.
Neue Beziehungen Auch wenn Tiere im Rahmen einer Psychotherapie eingesetzt werden, ist oft ein positiver Effekt bemerkbar. Für manche Menschen ist der Aufbau einer Beziehung zu einem Tier ein erster Schritt, sich überhaupt wieder für zwischenmenschliche Beziehungen zu öffnen.
Dr Jörg Schlottmann brachte deshalb jeden Freitag ihre Co-Therapeutin Hexe in die Gesprächstherapie für Psychiatrie und Psychotherapie im Krankenhaus bei Leipzig bzw in die Intensivpflege fuer krebskranke Kinder mit. Gerade Hunde eignen sich aufgrund ihrer spezifischen Eigenschaften gut als tierische Therapeuten - als Tiere zum Streicheln, denen es egal ist wie jemand aussieht oder wie jemand gekleidet ist. Hunde gehen sehr sensibel auf Befindlichkeiten ein, merken, wenn es jemanden nicht gut geht.
Ihr Job ist, während der Therapie einfach nur dabei zu sein und dem Kind eine Sicherheit zu bieten. Die meisten Patienten bzw. Kinder sind in der Klinik, weil sie einsam sind, den Übergang ins Alter nicht verkraften, Angstzustände oder Depressionen haben. Der Hund schafft dabei Kontakte besonderer Art. Sie muss man nicht fragen, wenn man Sehnsucht nach Berührung hat.
Viele Patienten sind in der Zeit, in der das Tier anwesend ist, offener, zeigen mehr Emotionen und gehen untereinander eine gewisse Bindung ein. Sie hat für ihren Job einen Wesens-Test gemacht und besucht regelmäßig einen Tierarzt zum Gesundheits-Check auf.
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Zuletzt aktualisiert ( Samstag, 26 Januar 2008 14:20 )
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